Fallenmaß unten bei Glastüren: Bedeutung, 107,5 cm (1075 mm) und richtige Schlossposition
Das Fallenmaß unten beschreibt den Abstand von der unteren Bezugskante des Türblatts bis zur Mitte der Falle im Schlossbereich. Bei vielen Glastüren liegt dieses Maß bei 107,5 cm (1075 mm). Es hilft dir, Schlosskasten, Falle, Zarge und Schließblech korrekt aufeinander abzustimmen.
Wenn du eine Glastür, Ganzglastür oder Glasinnentür in eine vorhandene Holz- oder Stahlzarge einsetzen möchtest, solltest du daher nicht nur Türbreite und Türhöhe prüfen. Zusätzlich müssen Schlossposition, Bandseite, DIN-Richtung und Beschläge zur Zarge passen.
Das untere Fallenmaß ist besonders wichtig, weil ESG-Sicherheitsglas nach der Herstellung nicht einfach gekürzt, gebohrt oder angepasst werden kann. Deshalb müssen die Positionen für Schlosskasten und Falle vor der Fertigung stimmen.
Passende Glastüren findest du hier: Glastüren ansehen.
Eine Übersicht zu wichtigen Tür- und Zargenmaßen findest du unter Glastür Maße.
Der Vorteil eines korrekt ermittelten unteren Fallenmaßes liegt darin, dass die Schlossposition zur vorhandenen Zarge passt.
- übliches Maß bei Glastüren: 1075 mm
- Falle trifft das Schließblech genau
- Türblatt passt in die vorhandene Zarge
- kein Nachfräsen der Zarge nötig
- Fehlbestellungen werden vermieden
Was bedeutet Fallenmaß unten?
Das Fallenmaß unten ist ein technisches Maß im Schlossbereich. Es beschreibt den Abstand von der unteren Bezugskante bis zur Mitte der Falle.
Bei Glastüren ist damit in der Regel der Abstand von der Unterkante des Türblatts bis zur Fallenmitte gemeint. Dieses Maß liegt häufig bei 107,5 cm (1075 mm). Dadurch lässt sich die Schlossposition eindeutig bestimmen.
Wichtig ist: Die Unterkante des Türblatts ist nicht automatisch identisch mit der Oberkante Fertigfußboden. Zwischen Glastür und Boden bleibt ein kleiner Luftspalt. Deshalb solltest du immer prüfen, ob sich die Herstellerangabe auf die Türunterkante, den fertigen Boden oder eine andere Bezugslinie bezieht.
- Falle = beweglicher Teil des Schlosses, der in das Schließblech greift
- Schließblech = Gegenstück in der Zarge
- Fallenmaß unten = Abstand von unten bis zur Fallenmitte
- Fallenmaß oben = Abstand von oben bis zur Fallenmitte
Warum sind 107,5 cm (1075 mm) wichtig?
Bei vielen Glastüren dient 107,5 cm (1075 mm) als relevantes Richtmaß für die Schloss- und Fallenposition, weil sich Hersteller in der Praxis häufig an diesem Wert orientieren. Dadurch lassen sich Schlosskasten, Griffhöhe und Schließbereich schon vor der Bestellung leichter zuordnen, ohne dass du jedes Detail einzeln abgleichen musst. Besonders wichtig wird dieses Maß dann, wenn eine vorhandene Zarge weiter genutzt werden soll, denn die Falle der neuen Glastür muss exakt zur Öffnung im vorhandenen Schließblech passen. Wenn das nicht stimmt, schließt die Tür später nicht sauber, selbst wenn Breite und Höhe der Glastür ansonsten perfekt zur Zarge passen.
Das Maß ist wichtig für:
- die Position des Schlosskastens
- die Lage der Falle
- die Griff- und Schlossposition
- die passende Schließblechöffnung
- die Funktion beim Schließen
- den Abgleich mit vorhandenen Holz- oder Stahlzargen
Deshalb solltest du das untere Fallenmaß immer zusammen mit Zargenmaßen, Bandposition und DIN-Richtung prüfen.
Fallenmaß unten richtig messen
Du misst das Fallenmaß unten von der unteren Bezugskante des Türblatts bis zur Mitte der Falle. Bei vielen Glastüren beträgt dieser Abstand 107,5 cm (1075 mm).
Vorbereitung der Messung
Lege zuerst fest, welche Bezugskante gilt. Bei der Glastür ist meist die Unterkante des Türblatts gemeint. Wenn du dagegen eine vorhandene Zarge kontrollierst, kann zusätzlich die Oberkante Fertigfußboden als Orientierung dienen.
Nutze für die Messung einen Zollstock, ein Maßband oder ein präzises Lasermessgerät. Außerdem solltest du das Maß immer senkrecht messen, damit keine Abweichungen entstehen.
Unteres Fallenmaß Schritt für Schritt messen
- Untere Bezugskante bestimmen: Prüfe, ob die Unterkante des Türblatts oder eine andere Herstellerlinie gemeint ist.
- Falle lokalisieren: Suche die Mitte der Falle am Schlosskasten.
- Senkrecht messen: Miss von unten bis zur Fallenmitte.
- 107,5 cm (1075 mm) prüfen: Vergleiche dein Ergebnis mit der vorgesehenen Schlossposition.
- Schließblech kontrollieren: Prüfe, ob die Öffnung in der Zarge zur Falle passt.
- DIN-Richtung abgleichen: Stelle sicher, dass Schlossseite und Bandseite richtig gewählt sind.
Wenn du eine vorhandene Zarge weiterverwenden möchtest, solltest du zusätzlich das obere Maß zur Falle prüfen. Dadurch kannst du die Schlossposition von beiden Richtungen besser kontrollieren.
Fallenmaß unten und Fallenmaß oben
Das Fallenmaß unten und das obere Maß zur Falle beschreiben im Grunde dieselbe Schlossposition, nur aus zwei unterschiedlichen Richtungen betrachtet. Das untere Maß startet von der unteren Bezugskante des Türblatts aus, während das obere Maß denselben Punkt von oben her misst. Beide Werte zusammen ergeben ein vollständigeres Bild der tatsächlichen Fallenposition, weil sich kleine Messungenauigkeiten bei einer einzigen Messrichtung leichter unbemerkt einschleichen können. Deshalb lohnt es sich gerade bei vorhandenen Zargen, beide Maße parallel zu prüfen und miteinander abzugleichen, statt sich nur auf eine der beiden Richtungen zu verlassen. Die folgende Tabelle zeigt beide Maße im direkten Vergleich.
| Maß | Messrichtung | Wichtig für |
|---|---|---|
| Fallenmaß unten | von unten bis zur Fallenmitte | Kontrolle der Schlossposition von unten |
| oberes Maß zur Falle | von oben bis zur Fallenmitte | Kontrolle der Schlossposition von oben |
| Schließblechposition | Position der Öffnung in der Zarge | Einrasten der Falle |
| Schlosskastenposition | Position des Schlosses im Türblatt | Funktion von Griff und Falle |
Wenn die Glastür eine Höhe von 197,2 cm (1972 mm) hat und das untere Fallenmaß 107,5 cm (1075 mm) beträgt, liegt die Fallenmitte entsprechend 107,5 cm (1075 mm) über der Türunterkante. Das obere Maß ergibt sich dann aus der Türhöhe abzüglich dieses Wertes.
Unterschied zu Zargenfalzmaß und Türblattmaß
Das untere Fallenmaß beschreibt nicht die Größe der Tür, auch wenn es häufig mit anderen Maßen verwechselt wird. Es beschreibt ausschließlich die Position der Falle im Schlossbereich, unabhängig davon, wie breit oder hoch die Glastür tatsächlich ist. Für die eigentliche Türgröße brauchst du dagegen Breite und Höhe im Falzbereich der Zarge, also ein völlig anderes Maß mit einer anderen Funktion. Beide Maßgruppen ergänzen sich: Während das Zargenfalzmaß über die passende Türgröße entscheidet, sorgt das Fallenmaß unten dafür, dass Schloss und Schließblech später auch tatsächlich zueinander passen. Die folgende Tabelle ordnet alle relevanten Begriffe noch einmal übersichtlich ein.
| Begriff | Bedeutung | Wichtig für |
|---|---|---|
| Fallenmaß unten | Abstand von unten bis zur Fallenmitte | Schloss- und Schließblechposition |
| Maß im Zargenfalz | Breite und Höhe im Falzbereich der Zarge | passende Türgröße |
| Breitenmaß im Falz | lichte Breite im Falzbereich | passende Türbreite |
| Höhenmaß im Falz | lichte Höhe im Falzbereich | passende Türhöhe |
| Türblattmaß | tatsächliche Breite und Höhe der Glastür | Bestellmaß der Tür |
Für eine passende Glastür solltest du diese Maße gemeinsam prüfen. So erkennst du, ob Türgröße, Schlossposition und vorhandene Zarge zusammenpassen.
Unteres Fallenmaß bei Holzzargen
Bei Holzzargen lässt sich die Schließblechposition in der Regel gut selbst kontrollieren, weil die Bauteile meist klar sichtbar und zugänglich sind. Trotzdem solltest du sorgfältig und an mehreren Stellen messen, weil ältere Zargen, nachträgliche Lackierungen oder im Lauf der Zeit ausgetauschte Beschläge die ursprüngliche Position spürbar verändern können. Gerade wenn eine alte Holztür schon einmal repariert oder nachjustiert wurde, kann sich das Schließblech leicht anders befinden, als es die ursprüngliche Bauzeichnung vorsieht.
Achte bei Holzzargen besonders auf:
- die Unterkante des Türblatts
- die Mitte der Falle
- die vorhandene Schließblechöffnung
- die Lage des Schlosskastens
- die DIN-Richtung der Tür
- die Position der Bänder
Wenn eine vorhandene Holztür durch eine Glastür ersetzt wird, hilft das alte Türblatt als Orientierung. Trotzdem solltest du die Zarge und die Beschläge zusätzlich direkt prüfen.
Fallenmaß unten bei Stahlzargen
Bei Stahlzargen solltest du besonders genau und sorgfältig arbeiten, da sich Ungenauigkeiten hier stärker auswirken als bei Holzzargen. Das Schließblech ist bei Stahlzargen oft fest in die Zarge integriert oder nur begrenzt veränderbar, sodass sich eine falsch positionierte Falle nachträglich kaum noch korrigieren lässt. Dadurch muss die Falle der neuen Glastür besonders genau zur vorhandenen Öffnung im Schließblech passen, bevor die Tür überhaupt bestellt wird. Wer hier ungenau misst, riskiert, dass die neue Glastür zwar in Breite und Höhe passt, im Schlossbereich aber nicht richtig funktioniert.
Prüfe bei Stahlzargen zusätzlich:
- Schließblechöffnung
- Fallenmitte
- unteres und oberes Maß zur Falle
- Bandaufnahme
- Maß zum oberen Band
- Abstand der Türbänder
- Dichtung und Falzgeometrie
Wenn die vorhandene Stahlzarge deutlich vom Standard abweicht, solltest du die technische Passung vor der Bestellung besonders sorgfältig klären.
Fallenmaß unten und DIN-Richtung
Die Falle sitzt immer auf der Schlossseite der Tür, während die Bänder auf der gegenüberliegenden Bandseite montiert sind. Deshalb musst du immer prüfen, ob DIN-Richtung, Bandseite und Schlossseite tatsächlich zusammenpassen, bevor du die Maße für die neue Glastür festlegst. Das untere Fallenmaß allein reicht dafür nicht aus, denn es beschreibt nur die Höhenposition der Falle, nicht aber, auf welcher Seite sich Schloss und Bänder befinden. Zusätzlich brauchst du deshalb immer die Bandposition und die gewünschte Öffnungsrichtung der Tür, damit Fallenmaß, DIN-Richtung und Zarge am Ende technisch zusammenpassen.
- DIN links: Bänder sitzen bei geöffneter Tür links.
- DIN rechts: Bänder sitzen bei geöffneter Tür rechts.
- Schlossseite: gegenüberliegende Seite der Bänder.
- Falle: muss zur Schließblechöffnung passen.
Wenn du die DIN-Richtung verwechselst, sitzt der Schlosskasten auf der falschen Seite. Dann passt auch die Schlossposition nicht zur vorhandenen Zarge.
Fallenmaß unten bei ESG-Glastüren
Bei ESG-Glastüren legt bereits die Fertigung die genaue Position von Bohrungen, Schlosskasten und Beschlägen unveränderlich fest. Nach dem Vorspannen des Glases kannst du diese Positionen nicht mehr einfach nachträglich ändern oder korrigieren, anders als es bei einer Holztür möglich wäre. Deshalb solltest du bereits vor der Bestellung genau prüfen, ob das untere Fallenmaß, die Bandmaße und die übrigen Zargenmaße wirklich zusammenpassen. Besonders wichtig wird das, wenn du eine vorhandene Zarge weiterverwenden möchtest, denn dann müssen alle Positionen exakt zur bereits bestehenden Einbausituation passen, statt umgekehrt an die neue Tür angepasst zu werden.
Prüfe deshalb:
- passt die Türhöhe?
- passt die Türbreite?
- passt die Schlossposition bei 107,5 cm (1075 mm)?
- passt die Schließblechöffnung?
- passt die Bandseite?
- passt die DIN-Richtung?
Weitere Informationen zur Auswahl findest du unter Glastür kaufen.
Welche Fehler entstehen bei falschem unteren Fallenmaß?
Wenn das untere Fallenmaß nicht zur vorhandenen Zarge passt, kann die Glastür im Schlossbereich nicht sauber funktionieren, selbst wenn Breite und Höhe der Tür ansonsten korrekt sind. Dann trifft die Falle nicht mittig auf das Schließblech, sondern etwas zu hoch oder zu tief, was das Schließverhalten der Tür spürbar beeinträchtigt. Solche Abweichungen fallen oft erst beim Einbau auf, wenn sich die Tür nur schwer oder gar nicht mehr sauber verriegeln lässt. Die folgende Übersicht zeigt typische Fehler bei diesem Maß und welche Folgen sie im Alltag haben können.
| Fehler | Mögliche Folge |
|---|---|
| Falle sitzt zu hoch | Tür rastet nicht sauber ein |
| Falle sitzt zu tief | Schließblech wird verfehlt |
| DIN-Richtung falsch gewählt | Schloss sitzt auf der falschen Seite |
| Schließblech nicht geprüft | Tür schließt nicht zuverlässig |
| Türunterkante falsch angesetzt | 107,5 cm (1075 mm) werden falsch übertragen |
Deshalb solltest du die Schlossposition immer gemeinsam mit Zarge, Bandseite und Beschlägen prüfen.
Fallenmaß unten und Falztiefe
Die Schlossposition ist nicht das einzige wichtige Maß im Schlossbereich. Zusätzlich solltest du die Tiefe des Falzbereichs prüfen. Denn die Tür muss nicht nur in der Höhe schließen, sondern auch richtig in der Zarge sitzen.
Die Tiefe des Falzbereichs beeinflusst, wie das Türblatt zur Dichtung und zur Anschlagfläche steht. Wenn diese Geometrie nicht passt, kann die Tür trotz korrekter Fallenposition schlecht schließen.
Deshalb gilt: Prüfe die Schlossposition, die Bandseite und den Falzbereich immer gemeinsam. Dadurch erkennst du technische Probleme deutlich früher.
Praktisches Beispiel zum Fallenmaß unten
Angenommen, du möchtest eine alte Holztür durch eine Glastür ersetzen und die vorhandene Zarge dabei unverändert weiter nutzen. Die Türgröße passt auf den ersten Blick scheinbar problemlos, trotzdem möchtest du vor der Bestellung noch einmal gezielt die Schlossposition prüfen, um spätere Funktionsprobleme zu vermeiden. Gerade weil sich eine bereits gefertigte Glastür nicht mehr nachträglich anpassen lässt, lohnt sich dieser zusätzliche Prüfschritt, auch wenn die übrigen Maße bereits zu passen scheinen.
Dann gehst du so vor:
- Unterkante des Türblatts als Bezugskante festlegen
- 107,5 cm (1075 mm) bis zur Fallenmitte prüfen
- Schließblechöffnung in der Zarge kontrollieren
- DIN-Richtung und Bandseite prüfen
- Beschläge der neuen Glastür abgleichen
Wenn die Maße zusammenpassen, kann die vorhandene Zarge häufig weiter genutzt werden. Wenn sie abweichen, solltest du Beschläge, Zarge oder Sonderlösung genauer prüfen.
Checkliste vor der Bestellung
Bevor du eine Glastür verbindlich bestellst, solltest du neben Breite und Höhe unbedingt auch die Schloss- und Bandposition der vorhandenen Zarge prüfen, statt dich allein auf die Größe zu verlassen. Dadurch vermeidest du Fehlbestellungen und spätere Funktionsprobleme, die sich bei bereits gefertigtem ESG-Glas kaum noch korrigieren lassen. Am sinnvollsten ist es, alle relevanten Maße einmal gesammelt zu prüfen, statt sie nach und nach einzeln nachzumessen. Die folgende Checkliste fasst die wichtigsten Punkte zusammen, die du vor der Bestellung durchgehen solltest.
- Breitenmaß im Falz messen
- Höhenmaß im Falz messen
- Gesamtmaß im Falz prüfen
- Tiefe des Falzbereichs kontrollieren
- Maß zum oberen Band prüfen
- Abstand der Türbänder messen
- oberes Maß zur Falle prüfen
- Fallenmaß unten mit 107,5 cm (1075 mm) abgleichen
- DIN links oder DIN rechts bestimmen
- Holzzarge oder Stahlzarge unterscheiden
- passende Beschläge auswählen
Wenn du verschiedene Glasdesigns vergleichen möchtest, findest du hier eine Übersicht: Dekore für Glastüren & Glasschiebetüren.
Kurz zusammengefasst
Das Fallenmaß unten beschreibt den Abstand von der unteren Bezugskante bis zur Mitte der Falle. Bei vielen Glastüren beträgt dieses Maß 107,5 cm (1075 mm).
Für eine passende Glastür solltest du nicht nur Breite und Höhe messen. Prüfe zusätzlich Bandseite, DIN-Richtung, Schließblech, oberes Maß zur Falle und unteres Fallenmaß. Dadurch stellst du sicher, dass Türblatt, Zarge und Beschläge technisch zusammenpassen.
Wenn du deine Glastür konfigurieren möchtest: Jetzt Glastür konfigurieren.
Häufige Fragen zum Fallenmaß unten
Was ist das Fallenmaß unten?
Das Fallenmaß unten beschreibt den Abstand von der unteren Bezugskante bis zur Mitte der Falle im Schlossbereich.
Wie groß ist das untere Fallenmaß bei Glastüren?
Bei vielen Glastüren beträgt das untere Fallenmaß 107,5 cm (1075 mm). Trotzdem solltest du immer prüfen, auf welche Bezugskante sich die Herstellerangabe bezieht.
Welche Bezugskante gilt beim unteren Fallenmaß?
Häufig gilt die Unterkante des Türblatts als Bezugskante. Je nach Hersteller oder Zeichnung kann jedoch eine andere Bezugslinie gelten.
Warum ist das Maß bei Glastüren wichtig?
Bei Glastüren sind Schlossposition, Bohrungen und Beschläge fest vorgegeben. Deshalb muss die Falle zur vorhandenen Schließblechposition passen.
Was ist der Unterschied zum oberen Maß zur Falle?
Das untere Maß startet von unten. Das obere Maß startet von oben. Beide Maße beschreiben die Position der Falle aus unterschiedlichen Richtungen.
Wie messe ich richtig?
Du misst senkrecht von der unteren Bezugskante bis zur Mitte der Falle oder bis zur Mitte der passenden Schließblechöffnung.
Reicht es, das alte Türblatt zu messen?
Das alte Türblatt hilft als Orientierung. Trotzdem solltest du die Zarge, das Schließblech und die Beschläge zusätzlich direkt prüfen.
Was passiert bei falschem Fallenmaß?
Die Falle trifft dann nicht sauber auf das Schließblech. Dadurch kann die Tür schwer schließen, nicht einrasten oder sichtbar versetzt sitzen.
Ist das Maß bei Stahlzargen besonders wichtig?
Ja. Bei Stahlzargen ist das Schließblech oft fest integriert oder nur begrenzt anpassbar. Deshalb solltest du dort besonders genau messen.
Hat die DIN-Richtung Einfluss?
Ja. Wenn DIN links und DIN rechts verwechselt werden, sitzt der Schlosskasten auf der falschen Seite. Dann passt auch die Schlossposition nicht zur Zarge.
Wo finde ich passende Glastüren?
Passende Modelle findest du unter Glastüren. Weitere Hinweise zur Maßauswahl findest du unter Glastür Maße.