Glasschiebetüren - Hansaglas

Glasschiebetüren

Glasschiebetüren: Begriff, Aufbau und Einsatz

Glasschiebetüren sind Schiebetürsysteme, bei denen das Türblatt überwiegend oder vollständig aus Glas besteht. Statt wie eine klassische Zimmertür in den Raum hineinzuschwenken, bewegen sie sich seitlich entlang einer Laufschiene – sichtbar vor der Wand oder unsichtbar in einer Wandtasche. Man setzt Glasschiebetüren vor allem dort ein, wo Licht zwischen zwei Räumen fließen soll, ohne auf eine klare Trennung zu verzichten. Typische Beispiele sind Flure ohne Fenster, Übergänge zwischen Küche und Wohnzimmer, Badezimmer, Homeoffice-Bereiche oder offene Grundrisse in Lofts.

Wie Glasschiebetüren aufgebaut sind

Ein übliches Glasschiebetür-System besteht aus drei festen Bestandteilen:
  • Türblatt aus Glas: Meist aus ESG-Sicherheitsglas (8 mm oder 10 mm), das bruchsicherer ist und bei einem Schaden in kleine, stumpfe Stücke zerfällt.
  • Laufschiene: Wird an Wand oder Decke befestigt und führt das Glas über die gesamte Öffnungsbreite.
  • Laufwagen und Beschläge: Rollenmechanismen, die das Gewicht tragen und ein gleichmäßiges Gleiten ermöglichen.
Je nach baulicher Situation kann die Tür offen vor der Wand laufen oder komplett in einer Wandtasche verschwinden. Die Taschentür-Lösung spart Platz, braucht aber eine entsprechend vorbereitete Wand.

Glasarten bei Glasschiebetüren

Die Wirkung einer Glasschiebetür hängt stark vom gewählten Glas ab:
  • Klares Glas: Lässt viel Licht durch und wirkt besonders offen.
  • Satiniertes Glas: Streut das Licht und bietet Sichtschutz – häufig im Bad oder Schlafzimmer.
  • Dekorglas: Mit Linien, Streifen oder Mustern als gestalterisches Element.
  • Getöntes Glas: Etwa Grau oder Bronze für eine ruhigere, wärmere Raumwirkung.

Unterschied zu anderen Türarten

Im Vergleich zur klassischen Holztür verhalten sich Glasschiebetüren anders:
  • Kein Schwenkbereich nötig.
  • Tageslicht kann zwischen Räumen weiterfließen.
  • Räume wirken offener statt geschlossen.
  • Optisch leichter und reduzierter.
Gleichzeitig dämmen Glasschiebetüren in der Regel weniger stark als massive Türen. Sie eignen sich deshalb vor allem für Wohnräume, in denen Licht und Raumgefühl wichtiger sind als maximale Schalldämmung.

Schienensysteme und Beschläge

Glasschiebetüren werden mit unterschiedlichen Schienensystemen betrieben. Es gibt schlanke, minimalistische Varianten ebenso wie Systeme mit SoftClose-Dämpfung, die das Glas sanft einziehen. Hansaglas bietet eigene, speziell auf Glas abgestimmte Systeme an. Ergänzend gibt es hochwertige Lösungen von Dorma, die für ihren besonders ruhigen Lauf bekannt sind: Dorma Glasschiebetüren bei Hansaglas. Wer konkrete Komplettsets mit Glas, Schiene, Laufwagen und Bodenführung sucht, findet sie gebündelt hier: Glasschiebetüren bei Hansaglas.

Typische Einsatzbereiche

In der Praxis begegnet man Glasschiebetüren häufig in:
  • Fluren ohne Fenster
  • Wohnküchen
  • Badezimmern
  • Arbeitszimmern
  • Lofts und offenen Grundrissen
Sie eignen sich besonders gut, wenn Räume flexibel getrennt, aber nicht dauerhaft abgeschottet werden sollen.

Was Käufer meist wissen wollen

In der Praxis stellen sich bei Glasschiebetüren immer wieder ähnliche Fragen. Üblich ist:
  • ESG-Glas mit 8 mm oder 10 mm Stärke.
  • Montage entweder vor der Wand oder in einer Wandtasche.
  • Komplettsets aus Glas, Laufschiene, Laufwagen und Bodenführung.
  • Anpassung an unterschiedliche Türbreiten und -höhen.
  • Optionale SoftClose-Dämpfung für leises Schließen.
Solche Lösungen – von klar über satiniert bis dekoriert, mit passenden Schienen – sind als fertige Sets bei Hansaglas erhältlich: Glasschiebetüren bei Hansaglas.
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